Firmung 2018

Am 18. November empfingen 30 junge Menschen in der Pfarrkirche St. Margareta in Margretenhaun das Sakrament der Firmung und sind somit kirchlich erwachsen geworden. Sie übernehmen selbst Verantwortung für ihren Glauben.
Der Gottesdienst mit der kurzweiligen und ermutigenden Predigt von Herrn Prof. Dr. Christoph G. Müller wird allen in guter Erinnerung bleiben.
Vielen Dank allen, die bei der Firmvorbereitung beteiligt waren oder beim festlichen Firmgottesdienst mitgewirkt haben.


In Verbindung bleiben!

Feierliche Enthüllung und Segnung des Kunstwerks

Am vergangenen Sonntag (11.11.18) nach dem Gottesdienst war es endlich soweit. Linus und Lea zogen die Hülle, die bis dahin über das Steinbild gelegt war, hoch und gaben den Blick auf das neu geschaffene Kunstwerk frei. Mit großem Erstaunen und einem Tick verzögert applaudierte die zusammengekommene Gemeinde den Künstlerinnen und Künstlern. Nach der Begrüßung der Gäste las Xenia Müller noch einmal den Text aus dem Johannes-Evangelium über den Weinstock und die Reben vor, der die Firmgruppe während ihrer Vorbereitung auf die Firmung sowohl in Gesprächen als auch im handwerklichen Tun lange und intensiv beschäftigte. Lea Marte gab anschließend eine ausführliche Erklärung, sowohl des Bildes als auch über ihre Vorbereitung auf den Empfang des Firmsakraments, ab. „Wir bleiben in Verbindung“ so lautete ihr Schlusssatz, der den Bezug zum Weinstock und den damit verbundenen Reben herstellte. Daran knüpfte Pfarrer Matthäi gleich an und sprach der Gruppe seinen Dank und seine Anerkennung über dieses Steinbild aus, das nun in seinem Garten und von seiner Gartenbank aus immer in seinem Blickfeld steht. Nach der Segnung durch Pfarrer Matthäi sprach der Künstler und Kunsttherapeut Bernd Baldus, der als „Kunstkritiker“ eingeladen war, zu den Jugendlichen und gratulierte ihnen zu diesem eindrucksvollen Bild, das sie in handwerklicher Fleißarbeit zusammen mit ihrem Firmbegleiter und Katecheten Günther Rustler hergestellt haben. In einer kurzen Diskussion über eine angedachte Farbgestaltung, sprach er sich aus künstlerischer Sicht eindeutig für die Monocolorierung aus und verbündete sich damit mit den Firmbewerbern. Nach dem offiziellen Teil der Enthüllung und Segnung blieben die Gäste bei Getränken und ein paar Häppchen in Gesprächen zusammen und tauschten sich in netter Runde untereinander aus. Genauso wie Lea es vorher ausdrückte:
            Wir bleiben in Verbindung.


"Kunstprojekt" der FirmbewerberInnen

Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. (Joh. 15. 5) In Kontakt bleiben und reiche Frucht bringen.

Einige haben es bemerkt, in der letzten Herbstferienwoche klopfte und hämmerte es im Pfarrgarten. Hier bereiteten sich neun Jugendliche auf den Empfang des Firmsakraments vor. Die Mitglieder der Gruppe kamen aus dem Pfarrverbund „St. Margareta – Vorderrhön". Ihre Vorbereitung haben sie in Stein gemeißelt, um ihre Idee für die Zukunft zu konservieren. Entstanden ist eine Skulptur, die unter dem Thema „Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben“ gestellt wurde. In Gruppengesprächen wurde das Motiv thematisch und künstlerisch erarbeitet. Inspiriert wurden die „Künstler“ bei vorangegangenen Besichtigungen von Kunstwerken im Dom zu Fulda und in der Michaelskirche sowie bei Besichtigungstouren in Margretenhaun. Bildstöcke, Kirche und die Kreuzweghäuschen auf dem Margretenberg haben ebenfalls als Anschauungsobjekte gedient. Auf Ytong-Blöcken, die auf der Terrasse des Pfarrhauses ausgelegt waren, wurde das Motiv mit Zimmermannsbleistift aufgetragen. Alle Blöcke wurden durchnummeriert, so dass mit den Steinmetzarbeiten begonnen werden konnte. Je zwei Firmbewerber bearbeiteten einen Block nach dem anderen und trieben das Bild mit Hammer und Meißel aus den Steinen. Nach Fertigstellung aller Blöcke wurde das entstandene Werk mit entsprechendem Mörtel zusammengefügt und aufgemauert. Dort steht es jetzt und wartet auf die Enthüllung, die am 11.11.2018 nach dem Sonntagsgottesdienst im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier stattfinden soll. Hierzu sind alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen, und die Künstlergruppe freut sich auf Ihren Besuch.


Firmvorbereitung 2018

„Komm Heiliger Geist, erfülle mein Herz mit der Liebe, die ich zum Leben brauche“

Ungefähr 170 junge Menschen, die sich zurzeit in unserem Pastoralverbund auf den Empfang des Sakraments der Firmung vorbereiten, haben sich am 05.05.18 bei allerschönstem Wander- und Pilgerwetter auf den Weg gemacht. Ihr Ziel war der Gipfel der Milseburg. Sie trafen, zusammen mit ihren Patinnen und Paten, am Grillplatz in Kleinsassen auf Herrn Professor Dr. Christoph Gregor Müller, von dem sie im Herbst diesen Jahres das Sakrament gespendet bekommen. Begleitet wurden sie außerdem von ihren Heimatpriestern Pfarrer Matthäi, Pfarrer Pasenow, Pfarrer Kownacki, Pater Santhosh und Diakon Schindler sowie ihren Firmkatechetinnen und -katecheten. Es ergab ein sehr beeindruckendes Bild, als sich nahezu 350 Menschen den Berg hinauf schlängelten. Oben angekommen wurde unter freiem Himmel Eucharistie gefeiert. Zentrales Thema war die Liebe, die wir von Gott empfangen und die uns Jesus Christus selbst an Herz legt. In seiner Predigt packte Professor Müller seinen Rucksack aus, um auf diese Dinge einzugehen. Er begann mit einer spritzigen Wasserflasche die Spirit in sich hatte. Wasser löscht den Durst und erfrischt. Eine Kappe zum Schutz vor der Sonne, Kartenmaterial um den Weg und vor allem das Ziel zu finden. Fürs Frühstück und zur Stärkung unterwegs war auch die Rede von einem echten Rhöner Schwartemagen. Zuletzt packte er ein Kreuz aus, welches im Alltag in seiner Küche hängt, ihn aber immer auf seinen Wegen begleitet. All diese Gegenstände brachte er in Verbindung mit dem Weg der Vorbereitung auf das Ziel, auf das die Firmbewerber zugehen. Einige Firmbewerber haben sich an der Gestaltung des Gottesdienstes als Lektorinnen und Lektoren beteiligt. Musikalisch wurde die Feier instrumental und durch Sologesang von Astrid Bildhäuser, Philipp Kempf und Meggi Klüber mitgestaltet. Den Abschlusssegen spendete Professor Müller und verband diesen Segen mit einem Impuls an die Firmbewerber. Sie möchten jeden Tag damit beginnen, sich nach dem Aufstehen mit ausgestreckten Armen hinzustellen und den Heiligen Geist mit diesem Gebet anzurufen:
„Komm Heiliger Geist, erfülle mein Herz mit der Liebe, die ich zum Leben brauche“.